Der jährliche Wettbewerb – er wird ausgeschrieben vom Deutschen Musikrat – variiert dabei jeweils in den Kategorien. In diesem Jahr fanden sich zum Wettbewerb Spieler von Blasinstrumenten, Gitarre und E-Bass (Pop) wie auch Musicalsänger jeweils in Solowertungen. Dazu kamen Klavier vierhändig (mit zwei Spielern also an einem oder aber zwei Instrumenten) und als spektakulärer Publikumsmagnet das Schlagzeug-Ensemble.

Verschiedene Altersklassen

Erstaunliches zu Gehör

 

Quer durch die Kategorien brachten die jungen Teilnehmer Erstaunliches zu Gehör, manches genüssliche und vor allem aber Vorzeigbares, auf das ein jeder Teilnehmer mit Recht erhobenen Hauptes mit Stolz verweisen konnte. Hier traf sich nämlich die Spitze des regionalen Musikernachwuchses. Eingeordnet in verschiedene Altersklassen, galt es, den Ansprüchen des Wettbewerbs zu genügen. Nach den Vorspielen konnten sich die Teilnehmer – was gerne angenommen wurde – in sogenannten Beratungsgesprächen Tipps und Meinungen der Jury einfangen.

Punktsystem

 

Am Ende einer jeden Wertung aber stand die Bewertung, die darüber entschied, ob man sein Können im März in Oldenburg noch einmal, nämlich zum Landeswettbewerb, verteidigen kann. Ein Punktesystem von null bis 25 liegt hier zugrunde. 13 bis 16 Punkte ergeben einen dritten Platz, 17 bis 20 Punkte sind der zweite Platz.

Dann gibt es mit rund 22 Punkten einen ersten Platz ohne, sowie mit 23 bis 25 Punkten einen ersten Platz mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb (für die ganz jungen Teilnehmer fällt eine Weiterleitung weg).

15 Teilnehmer zum Landeswettbewerb

 

Zur Verlesung der Ergebnisse traf man sich am Abend in erstaunlich großer Runde noch einmal in der Aula der Musikschule, wo der Leiter des Regionalwettbewerbs, Simeon Velinski, gemeinsam mit der Lingener Bezirksstellenleiterin der Musikschule, Elisabeth Groth, die Ergebnisse des Tages verlas. Schlussendlich gab es für die Teilnehmer sechs zweite Plätze und 39 erste Plätze. Für 15 von diesen geht es weiter zum Landeswettbewerb.

„Alle sind Gewinner“

 

Die volle Punktzahl, also genau 25, erreichten einzig die beiden Nordhorner Pianistinnen Constanzia Schumacher und Sophie-Elise Emmler. Gewinner aber, darauf verwies Velinski deutlich, waren hier alle Teilnehmer, gleich mit welcher Punktezahl. Er bezog sich dabei auf die zahllosen jungen Musiker der Region, die es gar nicht erst bis hierher geschafft haben. Einen herzlichen Glückwunsch also an alle Teilnehmer bei „Jugend musiziert“

Quelle: Meppener Tagespost, den 24.01.2018