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Eindrucksvolle musikalische Fertigkeiten

Die Preisträger präsentieren sich fröhlich auf der Bühne. Bei ihnen sind der stellv. Vorsitzende der Sparkasse Emsland Oliver Roosen, die stellv. Vorsitzende des Regionalausschusses „Jugend musiziert“ Viola Venschott-Bucaliu (beide links im Bild), Musikschuldirektor Martin Nieswandt, Bürgermeister Helmut Knurbein, der stellvertretende Vorsitzende der Musikschule des Emslandes Werner Schräer, sowie der Vorsitzende des Regionalausschusses „Jugend musiziert“ Simeon Velinski (alle in der rechten Bildhälfte v.l.). Foto: Daniel Lösker

 

Eindrucksvolle musikalische Fertigkeiten wurden beim Preisträgerkonzert des 56. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ in der Musikschule des Emslandes Meppen geboten.

Ein Preisträgerkonzert ist immer etwas Außergewöhnliches, haben es doch die Protagonisten fertiggebracht, unter einer Vielzahl von Mitbewerbern ganz vorne zu stehen. Das, was also bei der Veranstaltung ihrer Art in der Meppener Musikschule zu hören ist, bildet in den jeweiligen Altersstufen die oberste musikalische Klasse unserer Region.


Doch wie Gastredner Werner Schräer in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Musikschule des Emslandes betont, sollen jene, die es diesmal nicht geschafft haben, weitermachen, die Freude an der Musik beziehungsweise am Musizieren nicht verlieren und den Wettbewerb als Erfahrung mitnehmen, damit es beim nächsten Mal besser läuft. Sich an Karl Goldmarks Violinkonzert a-Moll heranzuwagen birgt grundsätzlich Gefahren. Es ist zwar vielleicht das bekannteste Werk des in Ungarn zur Zeit der K.-u.-K.-Monarchie geborenen Romantikers, doch eigentlich nur unter eingefleischten Puristen. Der vierzehnjährige Linus Hammer geht das Wagnis dennoch ein und zeigt vor allem gestalterisch eine durchaus reife Leistung.


Vincent Liu, ein Jahr jünger als Hammer, kann in puncto Sauberkeit sowie Bogenführung sogar noch etwas drauflegen und interpretiert das bekannte Geigenmotiv aus dem Film „Schindlers Liste“ klangschön und sensibel.


Ob Pia Thiemann, mit gerade acht Jahren die Jüngste im Bunde an der Violine, Jule Sandschulte, Wiebke Berndsen und Lucas Cantzen am gleichen Instrument oder Montje Kuhlmann am Violoncello, alle Vorträge zeigen die teilweise beachtliche Spielfertigkeit, aber auch – und das ist fast noch erfrischender – gutes musikalisches Verständnis.


Die Sparte Pop-Gesang erfreut sich ja immer größerer Beliebtheit. Das mag man mögen oder nicht. Fakt ist, dass sowohl Johanna Heinen als auch Denize Marta Stutina ihr Genre bereits gut beherrschen. Beide besitzen neben den gesanglichen Befähigungen die in der Branche erwünschte Gabe, mit dem Publikum zu kokettieren.


Verdiente Urkunden


Im Beisein unter anderem von Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein, Musikschuldirektor Martin Nieswandt und Oliver Roosen, der für die Sparkasse Emsland, die den Wettbewerb als Sponsor begleitet, anwesend war, baten der Vorsitzende des Regionalausschusses, Simeon Velinski, und seine Stellvertreterin Viola Venschott-Bucaliu die jungen und sichtlich stolzen Künstler noch einmal auf die Bühne und überreichten die wohlverdienten Urkunden.

 

Quelle: Meppener Tagespost, den 20.02.2019