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Bestwertungen gingen nach Nordhorn

Ein erfreulich hohes Niveau zeigten die Teilnehmer beim 57. Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in Lingen. John Kambale erlangte mit 23 Punkten einen ersten Platz. Foto: Peter Löning

Ein Reges Treiben in den Räumen der Musikschule am Lingener Alten Pferdemarkt und das bereits in den frühen Morgenstunden: Das gab es am Samstag, denn da hieß es zum inzwischen 57. Mal „Jugend musiziert“.

Ausgerichtet vom Deutschen Musikrat sind hier alljährlich junge Musiker aufgerufen, ihr mit viel Fleiß, mit Talent und beharrlichem Üben erworbenes Können einer ausgewählten Fachjury zu präsentieren. Dabei wechseln sich die Kategorien regelmäßig ab. Aufgeteilt in unterschiedliche Altersgruppen trafen sich hier zum Regionalwettbewerb in diesem Jahr vor allem Pianisten und Sänger aber auch Ensembles mit Streich- und Holzblasinstrumenten. Hinter Drum-Set und Gitarre stand geklammert je ein „Pop“, die Musikrichtung einschränkend. 

21 Punkte und einen ersten Platz erspielte sich Mika Moeken am Drum-Set in der Altersgruppe V beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in Lingen. Foto: Peter Löning 

 

Für die teils sehr jungen Künstler ging es von einem Einspielraum zur Vorbereitung zum Wertungsraum, wo neben der Jury in aller Regel auch eine kleine Schar musikinteressierter Zuhörer saß. Im Anschluss gab es für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, sich von den kompetenten Fachrichtern Tipps und Anregungen geben zu lassen im sogenannten „Beratungsgespräch“. Die Ergebnisse indes gab es erst am Abend und dann gemeinsam für alle 77 Teilnehmer aus dem Emsland (27) und der Grafschaft Bentheim. Ein mit Spannung erwarteter Moment zum Abschluss eines für manch einen recht langen Tages. Immerhin, die jüngste Teilnehmerin hier war die siebenjährige Gitarristin Antonia Volmer, die sich im Übrigen einen ersten Platz sichern konnte.

Das wohl exotischste Ensemble dieses Wettbewerbs war dieses Trio mit Violine, Cello und Akkordeon. 23 Punkte konnten sie erzielen. Foto: Peter Löning

 

Bewertet wird bei „Jugend musiziert“ nach einem Punktesystem mit maximal 25 Punkten. Dabei geht es für jene, die mindestens 23 Punkte sichern konnten (außer bei den ganz Kleinen) alsbald weiter zum Landes-, vielleicht sogar zum Bundeswettbewerb.

23 Punkte für Xuhe Theresa Gu aus Meppen. In der Altersgruppe IV ist sie noch zu jung für eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Foto: Peter Löning

 

25 Punkte gab es tatsächlich in Lingen zweimal. Diese gingen jeweils nach Nordhorn. Zum einen erreichte diese ein Saxophon-Duo mit Malte Eggers und Anna Kohoff (AG V), die mit Kompositionen von R. R. Bennett, L. v. Beethoven und F. A. Tull die Jury sehr beeindrucken konnten. Die anderen 25 Punkte gingen an die versierte Sängerin Herva Novaku (AG V), die begleitet von Pascal Schweren mit Liedern unter anderem von A. Stradella, W. A. Mozart und J. Tesori begeistern konnte. Herva sang sich bereits im letzten Jahr im Fach Pop-Gesang bis nach Halle zum Bundeswettbewerb. 

Mit Musik für zwei Violinen holten die Schwestern Sophie und Laura Warnke einen ersten Platz mit 23 Punkten in der Altersgruppe III. Da geht's weiter zum Landeswettbewerb. Foto: Peter Löning

 

Unter den Emsländern bei diesem Wettbewerb ging mit 24 Punkten die beste Wertung an die neunjährige Pianistin Pia Thiemann aus Spelle. 23 Punkte erreichte ein Klarinetten-Duo mit Pascal Lake und Jakob Penniggers (AG V), ein Violin-Trio mit Frederik Kopatschek, Mira Tiedke und Mareta Anna Stutins (AG II) sowie an die Klavier-Solisten John Kambale (AG IB), Xuhe Theresa Gu (AG IB), Mariia Davydova (AG II), auch Anna Sophie Mansveld und Mathis Stach (AG IV). Herzlichen Glückwunsch dazu.

23 Punkte gab es für Jakob Penniggers (Foto) und Pascal Lake mit Musik für zwei Klarinetten in der Altersgruppe V. Für sie geht es weiter. Foto: Peter Löning

 

Das beglückend erstaunlich hohe Niveau der Teilenehmer bei diesem Regionalwettbewerb sorgte dafür, dass überwiegend 1. und 2. Plätze vergeben werden konnten. Darüber zeigten sich die beiden verantwortlichen Organisatoren vor Ort, Simeon Velinski und Viola Venschott-Bucaliu, hoch erfreut und wünschten denjenigen, die sich in Kürze also im Landeswettbewerb messen dürfen, alles erdenklich Gute. 

Großen Applaus gab es nach der Punktevergabe auch für die beiden Organisatoren des Regionalwettbewerbs. Simeon Velinski und Viola Venschott-Bucaliu haben einen hier vorbildlichen Job gemacht. Foto: Peter Löning

 

Quelle: Lingener Tagespost, den 19.01.2020